Sorge um die Zukunft der Gedenkstätte Kochendorf

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Die SPD-Kreisvorsitzende des Kreisverbands Heilbronn-Land Cornelia Bär-Stoll sowie die beiden Landtagsabgeordneten in der Region Heilbronn Ingo Rust MdL (Abstatt) und Reinhold Gall (Obersulm) beobachten mit großer Sorge die ungewisse Zukunft der Gedenkstätte im Besucherbergwerk der SWS in Kochendorf.

Der Stellvertretende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ingo Rust MdL betont, dass es eine Fehlentwicklung wäre, wenn die Gedenkstätte dauerhaft geschlossen bliebe, nur weil sich die Beteiligten nicht über die Verteilung der Kosten für eine Umgestaltung des Besucherbergwerkes verständigen können, welche die Gedenkstätte weder betrifft noch durch sie veranlasst ist.

Cornelia Bär-Stoll weist darauf hin, dass der Kreisparteitag der SPD Heilbronn-Land bereits im vergangenen November eine Entschließung für den Erhalt der Gedenkstätte Kochendorf formuliert habe. Darin begründen die Unterländer Sozialdemokraten, warum sie geschlossen für den Erhalt der Gedenkstätte eintreten. Die Gedenkstätte „ist Erinnerung an das Leid und das Unrecht, das den Häftlingen des Lagers zugefügt wurde, und Mahnung zur Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit gegen Rassismus und Totalitarismus und sie dient über Begegnungen ehemaliger Häftlinge und ihrer Angehörigen mit dem heutigen Deutschland der Versöhnung und dem Frieden.“

Reinhold Gall MdL und Ingo Rust MdL betonen, dass eine Schließung der Gedenkstätte eine Schande für die Region und das Land wäre. Sie fordern daher von der SWS AG und insbesondere den beiden Mehrheitseignern dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heilbronn sich endlich über die Kostenfrage zu einigen. Diese Forderung wird auch von der SPD-Landtagsfraktion unterstützt, die eine Landtagsinitiative für den Erhalt der KZ-Gedenkstätte Kochendorf gestartet hat (Drucksache 14/6120).

 

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SPD-Landtagsfraktion