Engere Zusammenarbeit der Landtagsfraktionen

Die SPD-Landtagsfraktionen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz suchen eine engere Zusammenarbeit. Dazu haben sich die beiden Fraktionsvorstände am 15. Januar in Mannheim getroffen und viele gemeinsame Themen erörtert, die auf der politischen Agenda oben stehen, wie bezahlbares Wohnen, Mobilität und gebührenfreie gute Bildung für Alle. Stoch hatte für das erste gemeinsame Treffen der Fraktionsvorstände in die Stadt Mannheim geladen, liegt sie doch direkt an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und ist Teil der Metropolregion Rhein-Neckar, zu der auch die rheinpfälzische Vorderpfalz zählt.

„Wie wollen wir in Zukunft leben, wohnen, mobil sein? Das sind zentrale Fragen, für die es gilt, Antworten zu finden“, erläutert der baden-württembergische Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch die angestrebte Zusammenarbeit. Anregungen dazu holten sich die beiden Delegationen mit der Besichtigung des neuen Mannheimer Stadtviertels FRANKLIN, das mit seinem innovativen Stadtentwicklungs- und Mobilitätskonzept einige Zukunfsthemen bereits aufgreift und umsetzt. Vor Ort konnten sich die beiden SPD-Delegationen ein Bild machen, wie Stadtentwicklung der Zukunft gestaltet und umgesetzt werden kann. In der ehemaligen US-Wohnsiedlung entsteht seit 2016 ein lebendiger, neuer Stadtteil Mannheims mit einem Mix aus Wohnhäusern, Arbeitsmöglichkeiten, Freizeitangeboten und Bildungseinrichtungen, mit Einkaufsmöglichkeiten, einem umfassenden Verkehrskonzept und direkten Wegen in die umliegenden Viertel, in das Stadtzentrum und in die Natur. „Wie wir wohnen und wie Mobilität organisiert wird, ist schon längst auch zur drängenden sozialen Frage geworden. Unsere wichtigste Antwort lautet dabei: bezahlbar und verfügbar für alle“, ergänzt der rheinland-pfälzische Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer.

Auf besonderes Interesse stieß das Mobilitätskonzept ‚Blue Village FRANKLIN‘ mit einem Erschließungs- und Wegenetz, das die dort geplanten verschiedenen Mobilitätsangebote gleich behandelt und den Menschen in den Mittelpunkt rückt. Der öffentliche Raum ist dabei weitgehend barrierefrei gestaltet und sieht im Kernbereich des Quartiers eine Verkehrsberuhigung vor. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch das emissions- und barrierearme, gut ausgebaute ÖPNV-Angebot, welches ergänzt wird durch innovative, emissionsarme Mobilitätsangebote der Sharing-Ökonomie und des autonomen Fahrens sowie durch attraktive Mobilitätsdienstleistungen, um einen niedrigschwelligen Einstieg in eine multimodale Art der Fortbewegung zu ermöglichen.

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