Kultusministerien Dr. Eisenmann streitet Verantwortung ab

Nach der Hälfte der Legislaturperiode muss sich Frau Dr. Eisenmann mit der Frage auseinandersetzen, warum sie erst jetzt die Kapazitäten für das Grundschullehramt erhöht, obwohl dieser Mehrbedarf von den Gewerkschaften seit zweieinhalb Jahren angemahnt wurde. Die Krankheitsreserve wird auch immer noch nicht aufgestockt, ungeachtet der auf dem Arbeitsmarkt vorhandenen Gymnasiallehrkräfte. An genau diesen Handlungen wird sich Frau Dr. Eisenmann messen lassen müssen.

Der Bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Stefan Fulst-Blei kommentierte die Situation wie folgt. „Kultusministerin Eisenmann versucht einmal mehr, von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, indem sie die Schuld bei anderen ablädt. Fakt ist, dass sie zum letzten Schuljahr selbst über 1.000 Lehrerstellen gestrichen hat und das trotz steigender Schülerzahlen. Das bleibt eine fatale Fehlentscheidung, die auch die Grünen bis heute nicht zurücknehmen wollen. In Folge dessen sitzen heute 2.000 ausgebildete Gymnasiallehrkräfte auf der Straße, während nirgendwo so viele Stunden ausfallen wie am Gymnasium. Da schlagen die gestrichenen Stellen voll zu Buche und die Verantwortung dafür liegt klar bei dem Trio Eisenmann Sitzmann Kretschmann. Es würde Frau Eisenmann gut zu Gesicht stehen, ihre Politik auch mal selbstkritisch zu betrachten. Von ihren regelmäßigen manischen Rundumschlägen haben die Schulen genauso wenig, wie die politische Debatte von ihrem Hochmut. In ganz Deutschland herrscht aktuell Lehrermangel und zwar nicht weil alle Menschen in Verantwortung vor Frau Eisenmann unfähig waren. Alle Fraktionen, inklusive ihrer CDU, gingen in der vergangenen Legislatur von sinkenden Schülerzahlen aus und vertrauten den Zahlen des Statistischen Landesamts. Es war die SPD, die den damaligen Abbaupfad sofort gestoppt hat, als sich diese Zahlen als falsch herausstellten. Im Nachhinein alles besser wissen zu wollen, ist billig.“

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