Praktikumsbericht Leon Kiesewetter, Mai 2019

Veröffentlicht am 07.06.2019 in Allgemein

Leon Kiesewetter

In den letzten drei Wochen war ich Praktikant bei unserem Landtagsabgeordneten und früheren Innenminister Reinhold Gall. Ich war an Plenartagen auf der Besuchertribüne, außerdem bei Ausschusssitzungen und Wahlkampfveranstaltungen dabei, und zwischendurch half ich die täglichen Aufgaben im Büro zu bewältigen:

Anträge schreiben, E-Mails beantworten, den einen oder anderen Beitrag auf Reinholds Social-Media Accounts posten. In meiner Zeit mit Reinhold lernte ich viele verschiedene Leute kennen. Es fanden sich viele Abgeordnete die ihr Amt sehr ernst nahmen – aber auch solche, die vor Allem sich selbst und ihre Karriere sehr ernst nahmen. In der Fraktion und im Team wurde ich sehr freundlich empfangen und hatte für Fragen jederzeit genug Anlaufstellen. Durch mein Praktikum wurde mir erstmals der tatsächliche Arbeitsumfang bewusst, welcher auf Politiker tagtäglich zukommt. Nicht nur ein voller Terminkalender, der vor den Wochenenden kaum Halt macht, zusätzlich wird jede Debatte, jede Besprechung, jeder Antrag stunden- bis tagelang erarbeitet. Hinzu kommen natürlich regelmäßige Bitten und Anfragen aus dem Wahlkreis, um welche sich gekümmert werden muss.

Die Debatten und Sitzungen waren die Highlights meines Praktikums, da Sie komplett neue Perspektiven auf den Landtag ermöglichten. Die ständigen, unqualifizierten und wohl kaum durchdachten Zwischenrufe von Rechtsaußen waren insgesamt zwar nervig, jedoch glücklicherweise leicht auszublenden.

In den letzten drei Wochen habe ich mehr Einblicke in die Arbeit in der Politik bekommen, als es mir in all den Jahren vorher möglich gewesen ist und ich kann allen, vor Allem Erstwählern wie mir, nahelegen selbst einmal ein solches Praktikum zu absolvieren.

 

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